Process Decomposition

Unter "Process Decomposition" verstehen wir die Zerlegung von großen Programmen bzw. Scripten in kleinere Programme mit klar abgegrenzter Funktionalität.

Durch die Anwendung der Process Decomposition entstehen kleinere, überschaubarere Programme mit kürzerer Laufzeit, welche flexibler eingesetzt werden können. Durch die klar abgegrenzte Funktionalität dieser Programme werden die Aufwände für Entwicklung und Wartung reduziert. Überwachung, Fehlersuche und Wiederanlauf werden vereinfacht und Potentiale für Parallelverarbeitung und Lastverteilung auf mehrere Systeme können wesentlich einfacher genutzt werden. Um das Potential der Process Decomposition voll zu nutzen, muss eine optimale Granularität der Teilprozesse erreicht werden und der Code der Teilprozesse muss völlig frei von Aspekten der Ablaufsteuerung sein.

Technisch wird die Process Decomposition in schedulix und BICsuite umgesetzt, indem Job-Definitionen in Batches umgewandelt werden. Diese Batches enthalten dann die durch die Zerlegung des Einzeljobs entstandenen Job-Definitionen. Um dies umzusetzen, müssen eventuell Ordner angelegt, Eltern-Kind-Beziehungen verändert, Abhängigkeiten und mehr angepasst werden. Aus diesem Grund unterstützt das User-Interface von schedulix und BICsuite dies durch die Automatisierung dieser Anpassungen.

Wird im Editor für Ablaufobjekte im Menü Design / Batches and Jobs / Eigenschaften der Typ von JOB nach BATCH geändert, so erscheint eine Checkbox, mit der ausgewählt werden kann, ob eine Process Decomposition ausgeführt werden soll. Ist diese Checkbox aktiviert, so wird beim Speichern aus dem Job ein Batch mit einem Kind-Job, der die ursprüngliche Job-Definition unverändert übernimmt. Alle nötigen Anpassungen werden automatische durchgeführt und der Anwender kann jetzt mit der eigentlichen Zerlegung des Jobs in mehrere Jobs beginnen, ohne sich um die Anpassungen der Batch-Hierarchie beschäftigen zu müssen.